Mittwoch, 30. November 2016

ESPACE

Pietro Sabatelli (DD)



Espace = Leerzeichen
Espace = Abstand
Espace = Platz
Espace = Zwischenraum
Espace = Fläche
Espace = Gebiet
Espace = Raum
Espace = Zeitraum
Espace = Weltraum,... 



Eröffnung: 02.12.2016, 19–22 Uhr
geöffnet: 03.+04.12.2016, 15–18 Uhr

Sonntag, 20. November 2016

SWAN

Theresa Tuffner (DD)

Werden bei diesen Schwänen vielleicht eine bestimmte Klasse der Gesellschaft angesprochen? Oder sind sie ein Gut unserer Kulturgeschichte? Ist es der populärkulturelle Aspekt an dem Schwan, der mich interessiert? Finde ich durch die popkulturelle Ebene einen (neuen) ernsthaften Zugang zu diesem Motiv? Warum sammelt man Schwäne? Warum sammle ich Schwäne? Wer stellt sich solche Schwäne in die Schrankwand? Bekommen die Schwäne durch das Sammeln einen neuen Wert zugeschrieben, so dass sie nicht nur den Wert der Funktion beinhalten? Welche Funktion haben sie? 
Sind sie Geschlechtsspezifisch kultiviert? 
Ist der ikonographische oder mythologische Hintergrund von Bedeutung? 
Würdest du lieber die Schwäne besitzen, oder lieber die Schrankwand? 
Welcher dieser Schwäne ist der wahre Schwan? 
Ist der Schwan ein eitles, erhabenes Tier? 
Ist es ein Luxus Schwäne zu sammeln?
Ist der Schwan eher Sein oder Schein?
Der Schwan, ein Mythos?


Eröffnung: 25.11.2016, 19–22 Uhr
geöffnet: 26.+27.11.2016, 15–18 Uhr

Sonntag, 6. November 2016

RÄUMUNGSVERKAUF

Inho Choi ruft zum
Räumungsverkauf im Ex14 auf.
Die Ausstellung wird zum ambivalenten Raum, in dem die Definitionen von Produkt und Kunstwerk verwischen.



Eröffnung:
11.11.2016, 19–22 Uhr
geöffnet:
12.+13.01.2016, 15–18 Uhr






HOHLE FORM [OFFENES GITTER]

Teil II, Raumschiff Linz mit der Ausstellung: 


Der Titel hohle Form offenes Gitter ist gleichzeitig das Leitmotiv der Ausstellung. Ich weiß nicht, wie das offene Gitter ins Spiel kam und frage mich, wo es aufhört. Dass es durchlässig und abtrennend zugleich ist, verstehe ich.  Vor allem muss es aber flexibel sein. An der hohlen Form kippelnd, sehen wir sie als ein Speichermedium - eine Metapher dafür, wie Erkenntnisse erstarren. In ihren Wänden steckt die Richtung, die Weise, mit der wir abtasten und wiederholen, schöpfen und schütten.

Raumgreifend, prozesshaft und mehrgliedrig zeigen sich die Arbeiten von Anna Erdmann, Franziska Goralski, Nadja Kurz, Anita Müller, Raiko Sánchez, Winnie Seifert, Martin Wiesinger, und Marit Wolters in Zeichnung, Malerei, Objekt, projiziertem Bild und Video.
Während der Öffnungszeiten sind die Künstler_innen vor Ort.



Eröffnung: 04.11.2016, 19–22 Uhr
geöffnet: 05.+06.11.2016, 15–19 Uhr

gefördert durch den Freundeskreis der HfBK Dresden

















Freitag, 21. Oktober 2016

INDISSOLUBILITÄT

Christopher Putbrese (DD)

Musik, Malerei, Menschen, Literatur, alles in seiner Materie der Vergänglichkeit unterworfen. Für den immateriellen Verbleib des Klanges, des Inhalts, der Seele und der Geschichte eines Kunstwerkes, oder seines Wesens gibt es höchstens ein auf Metainformationen basierendes Gespür, welches miteinwirkt auf unser tägliches Bewegen. Allerdings entzieht sich das Messen des seelischen Gehalts jeder Richtschnur. Vergleichbar mit einem Haus das über die Jahre älter wird, vermaddeldeit, vielleicht letzten Endes abgerissen wird. Wir können Wissen anhäufen über seine Substanz, jedoch herauszufinden was seinen immateriellen Wert bestimmt, gar einen kompletten Eindruck von der Seele des Hauses erfassen, bedarf es einiger Untersuchungen. Was ist in ihm passiert, wer hat dort gelebt, welche Gespräche wurden geführt, welche Musik hat es gehört, was für einen Geruch hat es und warum? Und so bleibt die Seele, der Geist des Hauses in seiner Komplettheit unfassbar und flüchtig. Ähnlich verhält es sich mit Artefakten der Kunst, welche uns täglich, seien es auch nur Werbeplakate, beeinflussen. Sie sind da und dann wieder weg. Im Vorbeigehen entsteht eine Dualität, Seele trifft auf Seele. Aura auf Aura. Aber vollkommen zu entschlüsseln ist dieses Aufeinandertreffen nicht. Die Ausstellung soll ein Versuch sein, die Unauflösligkeit einer "Seele" offenzulegen, sich ihrer zu erinnern oder greifbar zu machen. 



Eröffnung: Freitag, 28.10.2016, 19 - 22 Uhr 
geöffnet: 29.10 + 30.10, 15 - 18 Uhr